38 Jahre voller Lächeln
Clown Georg – und ich habe noch lange nicht genug.
Es gibt Menschen, die zählen ihre Auftritte.
Ich erinnere mich lieber an die Begegnungen.
Denn genau darum geht es für mich seit dem 21. Mai 1988.
An diesem Tag – meinem Geburtstag – jonglierte ich zum ersten Mal mit drei Bällen.
Für viele war das vielleicht nur ein kleiner Trick.
Für mich war es der Beginn einer Leidenschaft, die mein Leben bis heute prägt.
Während viele meiner Freunde studierten, wollte ich etwas anderes lernen.
Ich wollte Menschen verstehen.
Nicht aus Büchern.
Sondern mitten im Leben.
Auf Straßenfesten.
In Kindergärten und Schulen.
Auf Marktplätzen.
Bei Karnevalsveranstaltungen.
Auf Familienfesten.
In der Gastronomie.
Und überall dort, wo Menschen gemeinsam lachen, staunen und schöne Momente erleben.
Schon damals wusste ich:
Ich möchte Menschen zum Lachen bringen.

Die ersten Schritte
Ganz ohne Umwege verlief dieser Weg allerdings nicht.
Meine ersten Jonglierkeulen gehörten eigentlich meinem Bruder.
Dass ich sie mir einfach ausgeliehen hatte, fand er verständlicherweise nicht besonders lustig.
Nach einigen schmerzhaften Begegnungen zwischen Holzkeulen und meiner Nase stand fest:
Wenn ich diesen Weg wirklich gehen wollte, brauchte ich eigenes Material.
Und vermutlich auch etwas mehr Übung.
Mit meinen ersten eigenen Jonglierkeulen, einem Einrad und später auch brennenden Fackeln ging es schließlich zum Zürcher Theaterspektakel.
Geschlafen wurde auf einer dünnen Isomatte.
Die Bühne bestand aus Pflastersteinen.
Luxus war das nicht.
Aber ich war glücklich.
Denn ich hatte genau das gefunden, wonach ich gesucht hatte.

Menschen statt Programme
Im Laufe der Jahre habe ich etwas Entscheidendes gelernt.
Nicht die Kunststücke bleiben den Menschen in Erinnerung.
Es sind die gemeinsamen Augenblicke.
Ein spontanes Lachen.
Ein überraschter Blick.
Ein Kind, das plötzlich mutig wird.
Eine Erwachsene, die für einen Moment wieder lacht wie ein Kind.
Genau deshalb gleicht bei mir keine Vorstellung der anderen.
Denn eigentlich schreibt das Publikum jede einzelne Vorstellung mit.
Und genau das liebe ich bis heute.

Vom Wohnzimmer bis zur Kieler Woche
In den vergangenen 38 Jahren durfte ich an den unterschiedlichsten Orten auftreten.
Vor sechs Menschen in einem Wohnzimmer.
Bei Kindergeburtstagen.
In Kindergärten und Schulen.
Auf Stadt- und Straßenfesten.
Bei Karnevalssitzungen.
Auf Firmenveranstaltungen.
In Einkaufszentren.
Im Hallenbad.
Auf großen Familienfesten.
Seit vielen Jahren beim Kinder- und Familienfest im Homburger Stadtpark.
Seit fast zwanzig Jahren beim Speller Ferienprogramm, bei dem ich die Künstlerinnen und Künstler auswähle und selbst jedes Jahr auf der Bühne stehe.
Mehrfach bei der Kieler Woche.
Und an vielen weiteren Orten in ganz Deutschland.
Jede Veranstaltung war anders.
Und genau das macht meinen Beruf bis heute so besonders.

Was mich antreibt
Nach all den Jahren weiß ich eigentlich nur eine Sache ganz sicher.
Nicht die größten Veranstaltungen bleiben in Erinnerung.
Sondern die kleinen Augenblicke.
Das Kind, das plötzlich über sich hinauswächst.
Die Familie, die gemeinsam lacht.
Die Begegnungen nach der Vorstellung.
Die leuchtenden Augen.
Der Applaus.
Und dieses besondere Gefühl, gemeinsam etwas erlebt zu haben.
Genau deshalb freue ich mich auch heute noch auf jede Veranstaltung.
Als wäre sie meine erste.

Danke!
Wenn ich auf die vergangenen Jahrzehnte zurückblicke, denke ich vor allem an die vielen Menschen, die mich begleitet haben.
An meine Familie.
An Freunde.
An Weggefährten.
Vor allem aber an die unzähligen kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauer.
Ohne euch gäbe es Clown Georg nicht.
Dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.
Jedes Lächeln.
Jeder Applaus.
Jede Begegnung.
Hat diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Menschlichkeit trifft moderne Technik
In den vergangenen 38 Jahren hat sich vieles verändert.
Als ich 1988 meine ersten Jonglierbälle in die Luft warf, gab es weder Smartphones noch Internet – und von künstlicher Intelligenz sprach niemand.
Heute gehören moderne Werkzeuge selbstverständlich zum kreativen Alltag.
Auch ich nutze sie – beispielsweise zur Unterstützung bei Texten, Ideen, Gestaltungsentwürfen oder Bildbearbeitungen.
Doch eines hat sich nie verändert:
Die Ideen entstehen aus meinen Erfahrungen.
Die Geschichten erzählen mein Leben.
Und jeder Inhalt auf dieser Website sowie auf meinen offiziellen Auftritten bei Facebook, Instagram und weiteren sozialen Medien wird von mir persönlich entwickelt, geprüft, überarbeitet und verantwortet.
Künstliche Intelligenz ist für mich ein Werkzeug.
Nicht mehr und nicht weniger.
Denn kein Computer hat erlebt, was ich in den vergangenen Jahrzehnten erleben durfte.
Das Staunen in Kinderaugen.
Herzliches Lachen.
Bewegende Begegnungen.
Und unzählige Erinnerungen.
Technik kann vieles erleichtern.
Ein ehrliches Lächeln kann sie nicht ersetzen.

Vielleicht lernen wir uns ja bald kennen.
Wenn Sie für Ihr Stadtfest, Familienfest, Ihre Firmenfeier, Ihren Tag der offenen Tür, Ihr Vereinsfest, Ihren Kindergarten, Ihre Schule oder Ihre Karnevalsveranstaltung einen Künstler suchen, der Menschen jeden Alters begeistert, freue ich mich darauf, Sie kennenzulernen.
Ich verspreche Ihnen keine perfekte Show.
Ich verspreche Ihnen echte Begegnungen.
Gemeinsames Lachen.
Und Erinnerungen, die bleiben.
Damals waren es drei Jonglierbälle.
Heute sind es unzählige Erinnerungen.
Und ich freue mich auf viele neue.
Dein Lächeln verändert die Welt.

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